Sayuki

Quelle: http://www.adoimagazine.com/newhome/index.php?option=com_content&view=article&id=4576&catid=1&Itemid=5
Die erste “weiße” Geisha
Fiona Graham, eine Australierin, war die erste weiße oder westliche Frau (entschuldigt die verwirrende Zweideutigkeit beider Begriffe in diesem Zusammenhang), die im Dezember in Tokyo debütierte.
Der Begriff Geisha ist eigentlich aus dem Tokyoter Dialekt herausgegriffen, hat sich aber auf dem europäischen Kontinent begrifflich so festgesetzt. Denn eigentlich heißen die Künstlerinnen Geigi (Geigi = Künstlerin).
Wie jede Geisha musste auch Graham die Künste einer Geisha erlernen. Dazu gehören Kalligrafie, das Spiel auf mehreren japanischen Instrumenten – Grahams Spezialität ist yokobue, die japanische Bambusflöte. Geishas müssen Konversationen führen können. Das Singen und Tanzen gehört genauso zu deren Repertoire. Und wenn sie keine Gastgeberinnen sind und die Teezeremonie nicht beherrschen, dann zurück zur fünfjährigen Ausbildung.
Textquellen:
Sayuki
Geisha